Sonderausstellung
|
Sonderausstellung 12. April – 26. Oktober 2025 s’elektrisch chonnt Wie früher in Kölliken Elektrizität genutzt wurde
Die Sonderausstellung präsentiert elektrische Einrichtungen und Geräte, die in Kölliken in den letzten hundert Jahren in Gebrauch waren. Zu manchem Objekt wird die abenteuerliche und bemerkenswerte Geschichte seiner Benutzer erzählt. Die Altelektriker Fritz Beyeler und Ernst Suter haben ihre Sammlungen beigesteuert, instruktiv aufgebaut und manches Kuriosum wieder funktionstüchtig gemacht. Geschichte der Elektrifizierung: 1897 schloss die Gemeinde Kölliken mit dem Elektrizitätswerk Olten-Aarburg A.G. einen Vertrag zur Lieferung von Strom ab. 1912 errichtete Kölliken ein eigenes, noch heute bestehendes Elektrizitätswerk. Die Privatbeleuchtung jeder «Brennstelle» kostete damals pauschal pro Jahr und Glühlampe zwischen Fr. 15.– und Fr. 48.– Die Elektrizität wurde über Freileitungen zu den Verbrauchern gebracht. Zur Montage stiegen die Elektriker mit Steigeisen und Klettergurt auf durchschnittlich auf 10 Meter Höhe. Eine gefährliche Arbeit. Die Sonderausstellung stellt den Stromverbrauch dar und zeigt mit den Sammlungsobjekten die Entwicklung von Leitern und Isolatoren, Sicherungen, Schalter und Relais. Im Haus ist ein Netzwerk mit analogen, mit Wählscheiben zu bedienenden Telefongeräten installiert. Die Telefone aus verschiedenen Epochen dürfen ausprobiert werden. Wenn eine Deckenlampe an verschiedenen Stellen im Raum mit Schaltern ein- und ausgeschaltet werden kann, liegt eine Wechselschaltung vor. Besuchende können auf dem Modell-Tableau diese Schaltung korrekt verdrahten. Aus der Sammlung des Dorfmuseums sind Projektoren, Gleichstromerzeuger aus dem Physikunterricht, Stromzähler aus allen Zeiten, Tauchsieder zum Mostkochen, ein edler Hoover Staubsauger, ein grosszügig dimensioniertes Dörrgerät und weitere interessante Haushalthelfer zu bestaunen.
|
|
kunstinstallation 12. april – 26. oktober 2025 dialog
verena gubser konstruiert ihre werke aus linien und flächen, primär- und komplementärfarben. ein langer prozess zum einfachen system. erreicht wird harmonie und ordnung, gleichberechtigung der farben und formen, ruhe, ausgewogenheit, gelassenheit, beruhigende und heitere klarheit. neu geschaffene realität. dialog
die modernen und die zürcher konkreten
biografie und ausstellungen
|

