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Rechnungsabschluss 2011

Die Jahresrechnung 2011 der Einwohnergemeinde (inkl. Eigenwirtschaftsbetriebe) weist einen Gesamtumsatz von 17,5 Mio. und dank Sondereffekten einen Ertragsüberschuss von 1,8 Mio. Franken aus. Dieses Rechnungsergebnis verbessert die finanzielle Ausgangslage für die im Finanzplan der Gemeinde vorgesehenen Investitionen zwischen 2 bis 3 Mio. Franken/Jahr.

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Das positive Ergebnis 2011 ergibt sich aus Mehreinnahmen in den Bereichen Steuern und Finanzausgleich sowie aus einem im Vergleich zum Budget um 5 % tieferen Nettoaufwand. Die grössten Mehrausgaben ergaben sich im Bereich der Sozialhilfe (rund 270‘000 Franken) sowie bei den Schuldgelder an andere Gemeinden und an die Berufsschulen (rund 140‘000 Franken). Diesen Mehrausgaben stehen tiefere Beiträge für die Pflegefinanzierung sowie an die Restkosten der Sonderschulen gegenüber (rund Fr. 375‘000 Franken). Der Kanton leistete im Jahr 2011 einen einmaligen 50 % Beitrag an die neu eingeführte Pflegefinanzierungsbeteiligung.

Steuern/Finanzausgleich
Im vergangenen Jahr wurden den 2‘511 steuerpflichtigen Personen, bei einem Steuerfuss von 117 %, total 8,7 Mio. Franken an Einkommens- und Vermögenssteuern in Rechnung gestellt. Dies entspricht pro Steuerpflichtigen durchschnittlich 3‘452 Franken (Vorjahr: 3‘308 Franken) oder 2‘063 Franken pro Einwohner (Vorjahr: 1‘980 Franken). Über alle Steuerarten wurden rund 1,15 Millionen Franken mehr in Rechnung gestellt als budgetiert. Die grössten Mehrerträge wurden bei den Aktiensteuern (+ 475‘000 Franken), den Einkommens- und Vermögenssteuern (+ 370‘000 Franken) und den Grundstückgewinnsteuern (+ 170‘000 Franken) erzielt. Der Finanzausgleich 2012 fiel durch eine Sonderregelung für das Jahr 2011 um rund 392‘000 Franken höher als budgetiert aus.

Investitionen
Die Nettoinvestitionen betrugen 1‘024‘256 Franken. Bei einer Eigenfinanzierungsquote von 2‘213‘238 Franken resultiert somit ein Finanzierungsüberschuss von 1‘188‘981 Franken. Um diesen Betrag verringert sich die Nettoschuld.

Bestandesrechnung
Die langfristigen Schulden betragen unverändert 15 Mio. Franken. Die Nettoschuld der Einwohnergemeinde (Fremdkapital abzüglich Finanzvermögen) beträgt per Ende 2011 noch 35‘000 Franken oder 8.35 Franken pro Einwohner (Vorjahr 1‘224‘000 Franken). Die Gemeinde Kölliken weist eine geringe Nettoschuld auf. Durch den Ertragsüberschuss erhöht sich das Eigenkapital auf 1 Million Franken und die vorausgenommen Abschreibungen (Abschreibungsreserve) auf 6,2 Mio. Franken. In den langfristigen Schulden sind auch 5,4 Mio. Franken enthalten, welche der EWK Energie AG als Folge der Rechtsformänderung als Darlehen gewährt wurden.

Eigenwirtschaftsbetriebe
Die Eigenwirtschaftsbetriebe Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung schliessen beide mit einem Ertragsüberschuss von 112‘623 bzw. 319‘907 Franken ab. Die Schulden der Eigenwirtschaftsbetriebe bei der Einwohnergemeinde belaufen sich per Ende Jahr auf 2.2 Mio. Franken (Wasserversorgung) bzw. auf 1.9 Mio. Franken (Abwasserbeseitigung). An die Abfallbewirtschaftung erfolgte ein letztmaliger Zuschuss der Einwohnergemeinde von 26‘400 Franken (Voranschlag 93‘350 Franken).

Ortsbürgergemeinde
Der Bereich Ortsbürgerverwaltung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 249‘890 Franken ab. Dieser wird dem Eigenkapital zugewiesen, welches neu 1,9 Mio. Franken beträgt. Grund für diesen Ertragsüberschuss ist im Wesentlichen der Buchgewinn aus der Neubewertung Forstmagazin (+ 228‘000 Franken).

Der Forstbetrieb Kölliken-Safenwil erwirtschaftete einen Ertragsüberschuss. Somit ergibt sich anstelle eines Beitrags eine Gutschrift für die Ortsbürgergemeinde Kölliken von rund 12‘000 Franken. Dieser Gewinn wird der Forstreserve zugewiesen, welche neu 895‘990 Franken beträgt.

Gemeinderat Kölliken

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