Medieninfo vom 10. April 2014
Der neu gewählte Gemeinderat blickt auf die ersten 100 Tage im Amt zurück.
100 Tage im Amt
Erwartungen „übertroffen"
Der personell mehrheitlich neu bestellte Gemeinderat von Kölliken blickt am 10. April 2014auf seine ersten 100 Tage im Amt zurück. Die Bilanz: Befinden gut; Herausforderung gross und interessant; Dossiers umfangreich und komplex; Einarbeitung weiterhin intensiv.
„Sie sind im Flug vergangen, die ersten drei Monate im Gemeinderat", meint Mario Schegner, der Jüngste im Gemeinderat. Sein Schwerpunkt bildet die kommunale Infrastruktur (Strassen, Leitungen), Gewässer, Verkehr sowie das Bauamt. Von einem guten Gemeinderatsteam spricht Roland Frei, der für die öffentliche Ordnung und Sicherheit, für Kultur, Sport und Freizeit sowie die Soziale Sicherheit zuständig ist. Der für die Finanzen und die Volkswirtschaft zuständige Christoph Müller schätzt die Kollegialität im Gemeinderat. „Ich finde es wichtig, in der Sache hart zu diskutieren und so zu guten und vor allem auch finanziell tragbaren Lösungen zu finden." Die verbleibenden Gemeinderatsmitglieder Gemeindeammann Fredy Gut und Vizeammann Steven Schneider teilen das positive Fazit der ersten drei Monate.
Leitbild und Legislaturziele
Ein intensives Austauschen war die zweitätige Klausur Mitte März, die mit den Schwerpunkten Leitbild und Legislaturplanung besetzt war. Hier zeigte sich die ganze Breite der Themenvielfalt, die grosse Palette der Wünsche und die Realität, sich auf das Notwendige und Machbare zu fokussieren. Der Gemeinderat analysierte dabei teilweise sehr detailliert die Bevölkerungsentwicklung in Kölliken, politische Prozesse, die Gemeindefinanzen, das regionale Umfeld, usw. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich vorläufig wie folgt zusammenfassen:
• Bildung (Schulraum) und Dorfentwicklung (Testplanung Dorfzentrum) werden in den nächsten vier Jahren zentrale Themen sein.
• Der Handlungsspielraum ist mit Blick auf die Finanzen klein und durch die bereits beschlossenen Projekte wie Schulhausneubau Farbweg, Beitrag an die
Infrastrukturanlagen des öffentlichen Verkehrs sowie die dekretsgemässen Beiträge an Kantonsstrassensanierungen weitgehend vorgegeben.
• Als Trend und basierend auf der demographischen Entwicklung wird das Thema „Alter" in all seinen Facetten wichtiger und bedeutender werden. Diesem
Umstand möchte der Gemeinderat Rechnung tragen.
Aus der breiten Auslegeordnung an der Klausurtagung wurde ein erstes Arbeitspapier des gemeinderätliche Leitbilds mit Finanzplan und Legislaturplanung erarbeitet. „Bis dieses präsentationsfähig ist, braucht es noch einige Beratungen im Gemeinderat", meint Ammann Fredy Gut. Er schätzt, dass die Arbeiten vor den Sommerferien abgeschlossen sein sollten.
Viel Erfreuliches erlebt
Die Arbeit als Gemeinderat bringt viele neue Kontakte, so die Bilanz der „Neuen". Es sei erfreulich, wie in den allermeisten Fällen sachlich und zweckdienlich nach Lösungen im Interesse der Gemeinde gesucht werde. Das ist auch wichtig, gilt es doch Resultate zu erzielen, die der ganzen Gemeinde dienen und nicht hauptsächlich Partikularinteressen abdecken. Darin wird, so die gemeinsame Einschätzung, wohl auch die Herausforderung liegen. Viele Wünsche, viele gute Ideen, viel Engagement und gute Taten – aber nicht so viel Geld, um alles zu realisieren oder zu unterstützen! Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass es eine schwierige Aufgabe ist, der er sich zu stellen hat. Er hofft aber auch auf Verständnis, wenn aufgrund der Finanzlage bei weitem nicht alles auch durch die Gemeinde realisiert werden kann und dankt für das bisher erfahrene Vertrauen aus der Bevölkerung.