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Medieninfo zum Leitbild der Gemeinde Kölliken

Leitbild

Der Gemeinderat hat sich in mehreren Klausuranlässen mit Leitbild-, Finanzplan - und Legislaturzielen befasst. Dabei wurden vorab die langfristigen Vorstellungen und Ziele beraten. Der mittelfristige Zeithorizont wurde in einer Finanzplanung konkretisiert und in den Legislaturzielen wurden die Vorhaben der nächsten vier Jahre festgehalten.

Die Arbeit hat während der Sommerferien ihren vorläufigen Abschluss gefunden. Nach den Sommerferien wurde die Schulraumentwicklungsplanung aufgenommen. Dabei handelt es sich um zentrale Elemente der Gemeindeplanung. Je nach Zeitpunkt und Umfang der erforderlichen Schulbauten entfalten sich wesentliche Auswirkungen auf den Finanzplan der Gemeinde. Der Gemeinderat hat daher entschieden, die Ergebnisse der Schulraumentwicklungsplanung abzuwarten. Auf Basis des Schlussberichts wird das Leitbild (mit Finanzplan und Legislaturzielen) den entsprechenden Ergebnissen angepasst.

Einige langfristige Strategien werden diese Überarbeitung wohl unverändert überstehen. Der Gemeinderat beabsichtigt, unter anderem 

  • die demographische Entwicklung ganz zentral zu behandeln und sich dafür einzusetzen, dass älter werdende Menschen dank einem Betreuungsangebot und angepassten Wohnformen den Wohnort Kölliken auch im Alter beibehalten können.

  • den Mobilitätsbedarf durch gute Angebote im öffentlichen und im individuellen Verkehr abzudecken. 
     
  • dass für die Bildung der jungen Generation im Verbund mit Nachbargemeinden ein möglichst umfassendes, der Leistungsfähigkeit der Gemeinde angepasstes Volksschulangebot zur Verfügung steht. 
     
  • dass die kommunalen Versorgungsanlagen optimal funktionieren.

Neben dieser langfristigen Optik stehen in den nächsten Jahren auch konkrete Projekte an, die es anzupacken gilt. Dazu zählt der Gemeinderat 

  • Schulraumentwicklungsplanung 
  • Testplanung für das Dorfzentrum  
  • Unterhalt Schwimmbad  
  • Unterhalt und Ausbau der Werkanlagen (Gemeindestrassen, Wasser, Abwasser).

Intensiv beraten wird im Gemeinderat noch die Finanzlage der Gemeinde. In den nächsten Jahren zeichnet sich als Folge der geplanten Investitionen und der geringen Selbstfinanzierung ein Finanzierungsdefizit ab. Das heisst, dass die jährlich erwirtschafteten Mittel aus der Betriebsrechnung nicht für die Finanzierung der Investitionen reichen. Es muss Fremdkapital aufgenommen werden. Dadurch ergibt sich eine Zunahme der Verschuldung. Der Gemeinderat prüft, ob zum Beispiel mit festzulegenden, jährlichen Investitionsobergrenzen die Entwicklung optimiert werden kann.

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