Medieninfo vom 23. September 2014
Schwimmbadsanierung
Um den Schwimmbadbetrieb sicherzustellen und um das schadhafte Dach der Garderoben zu sanieren, beantragt der Gemeinderat der nächsten Gemeindeversammlung vom 28. November 2014 einen Kredit von 1,5 Mio. Franken.
Sie stammen noch aus der alten Amtsperiode, die Sanierungsakten für das Schwimmbad. Und sie bewegten sich, unter Einschluss aller Optionen zwischen 2,7 und 4,1 Mio. Franken. Dass der Kreditantrag nun auf 1,5 Mio. Franken lautet hat mit der Finanzlage, den weiteren Investitionen und der Notwendigkeit zu tun, den ordnungsgemässen Schwimmbadbetrieb (inkl. Wasseraufbereitung) sicher zu stellen.
Schon zum wiederholten Male hat sich der neu bestellte Gemeinderat in diesem Jahr zum Schwimmbadprojekt beraten. Auch mit Gemeinderäten der Nachbargemeinden wurden Gespräche geführt. Erstmals stand dem Gemeinderat auch eine Besuchererhebung zur Verfügung, welche einheimische und auswärtige Gäste ausweist.
Dieses Jahr verzeichnete die Badi insgesamt 27‘500 (Vorjahr 51‘200) Besucher/innen. Keine 10 % der rund 9‘000 gelösten Einzeleintritte entfielen auf Kölliker/innen. Die rund 200 Saisonkarten werden mehrheitlich von Köllikern gekauft. Bei den 130 verkauften Zehnerkarten entfallen etwa 1/3 auf Kölliker/innen. Fazit: wohl über 75 % der Badi-Gäste haben ihr Steuerdomizil nicht in Kölliken. Die Gemeinderäte von Muhen und Safenwil haben in Aussicht gestellt, nach Möglichkeit einen bescheidenen Beitrag zu sprechen oder der Gemeindeversammlung vorzulegen. Weiter haben die Bezirks- und Nachbargemeinden an dieses Projekt einen Beitrag von 8‘000 Franken zum 1'150-jährigen Bestehen der Gemeinde übergeben.
Das Projekt umfasst eine Erneuerung der Badewasseraufbereitung, der Pumpen, der Leitungen, etc. Eine Beckensanierung, die Erneuerung der Fugendichtungen und eine Sanierung des undichten Flachdaches bei den Garderoben sind ebenfalls Teil der Kreditvorlage. Verzichtet hat der Gemeinderat unter anderem auf einen Ausbau des Restaurants und auf eine Wasser-Kletterwand, die für den Schwimmbadbetrieb nicht notwendig sind.
Abteilung Steuern hat auf Digitax umgestellt
Die Abteilung Steuern hat erfolgreich auf das kantonale Standard-Programm „Digitax“ umgestellt. Damit können unter anderem die Steuerakten elektronisch archiviert werden. Für die Arbeitsprozesse und die Mitarbeitenden ergeben sich verschiedene Änderungen, praktisch nicht betroffen sind die Steuerpflichtigen.
Für die Umstellung waren im Voranschlag 2014 für die einmaligen Umstellungskosten 16‘000 Franken eingestellt. Das Umstellungsprojekt konnte in diesem Kostenrahmen abgewickelt werden.
Das gut geplante Vorhaben war von einigen zusätzlichen Herausforderungen begleitet. Neben kleineren hard- und softwaretechnischen Problemen im zu erwartenden Umfang gesellte sich ein Mutterschaftsurlaub der stellvertretenden Leiterin mit anschliessender Aufgabe der Erwerbstätigkeit. „Durch die ausgefallenen Arbeitsressourcen und die Einarbeitungsphase der Nachfolgerin haben wir gegenüber dem geplanten Veranlagungs-Fahrplan einen leichten Rückstand“, so das Fazit der Abteilung Steuern. Seit rund einem Monat kann die Abteilung Steuern wieder im „Normalbetrieb“ arbeiten. Es braucht ein grosses Engagement, der Mitarbeitenden der Abteilung Steuern, um die Ausfälle zu kompensieren.
Für Gemeindeammann Fredy Gut kann damit dieses Umstellungsprojekt, dank dem grossen Einsatz des Teams der Abteilung Steuern, mit dem Prädikat „erfolgreich“ abgeschlossen werden. Der Fahrplan für die Umstellung sowie die Kosten wurden eingehalten. Und dies trotz Mutterschaftsurlaub und Personalwechsel.
Weitere Kurznews aus dem Gemeinderat
Doppelturnhalle
Die Doppelturnhalle wird mit einer Wasserenthärtungsanlage ausgerüstet. Der Einbau erfolgt durch die Firma Müller Sanitär AG, Kölliken. Die Kosten belaufen sich auf rund 13‘900 Franken.
Wie den Abfall bereitstellen?
Verschiedene Anfragen und Beschwerden erreichen den Gemeinderat zum Thema „Abfallbereitstellung/Abfallentsorgung. Wann und wie ist der Kehricht für die Abfuhr bereit zu stellen?“ So eine oft gestellte Fragen. Das Abfallreglement enthält dazu sinngemäss folgende Bestimmungen:
• Abfälle sind in Kehrichtsäcken bereitzustellen.
• Kehrichtsäcke dürfen erst am Abfuhrtag beim Sammelplatz deponiert werden.
• Kehrichtsäcke müssen mit der entsprechenden Gebührenmarke versehen sein.
• Kehricht und Kleinsperrgut bis 150 x 50 x 50 cm und maximal 25 Kg Gewicht sind zugelassen.
Von der Kehrichtabfuhr ausgeschlossen sind Abfälle, für welche eine Separatabfuhr oder Sammelstellen bestehen, Geräte und dergleichen, welche dem Handel zurückzugeben sind, Sonderabfälle jeglicher Art. Der Abfuhrkalender enthält zahlreiche hilfreiche Hinweise zur Entsorgung.
Schneeräumung
Jörg Mathys, langjähriger Winterdienstauftragnehmer, steht für den Winterdienst inskünftig nicht mehr zur Verfügung. Der Gemeinderat bedankt sich für den langjährigen, zuverlässigen Einsatz und bedauert das Ausscheiden von Herrn Mathys aus der „Winterdienstequipe“. Die Abteilung Bau wird zusammen mit dem Werkmeister nach einer neuen Lösung suchen.