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Kurznews aus dem Gemeinderat

Markante Blutbuche geschwächt und geschädigt
Die markanten Bäume an der Ecke Bahnhofstrasse/Hauptstrasse weisen einige Totholz-Äste auf. Ein spezialisiertes Fachunternehmen aus Aarau hat sowohl die Blutbuche als auch die Linde untersucht. Das Ergebnis: Beide Bäume sind geschwächt. Die mittelfristige Lebenserwartung der Blutbuche wird mit 5 – 10 Jahren und jene der Linde auf 10 und mehr Jahre geschätzt. Entsprechend der Empfehlungen der Fachleute werden im Voranschlag 2016 die erforderlichen Mittel eingestellt, um das Totholz zu entfernen, ausladende, bruchgefährdete Äste einzukürzen und partielle Kroneneinkürzungen vorzunehmen. 

Wasserversorgung
Für die Wasserversorgung wird im Gebiet Obere Bahnstrasse – Metzgergasse ein sogenannter Ringschluss erstellt. Die Gemeindeversammlung hat für das Projekt am 12. Juni 2015 einen Kredit von 435‘000 Franken erteilt. Die Baumeisterarbeiten wurden der Sustra AG, Schöftland, für 142‘562.50 Franken, die Spülbohrarbeiten der Drilljet AG, Moosleerau, für 160‘565.65 Franken und die Leitungsbauarbeiten der Müller Sanitär AG, Kölliken, für 129‘728.55 Franken vergeben. Die Bauzeit beträgt rund 3 Monate. Die Bauausführung wird mit den Arbeiten der SBB in diesem Gebiet koordiniert.

Ortsplanermandat
Die Ortsplanung von Kölliken hat seit vielen Jahren in sehr umsichtiger Weise Herr Werner Schibli, dipl. Architekt, ETH, Aarau, betreut. Er hat sein Büro altershalber aufgelöst. Der Gemeinderat hat nach einem umfassenden Evaluationsverfahren das Mandat neu der Planar AG für Raumplanung, Zürich, übertragen. Aufgabe des Ortsplaners ist es unter anderem, die Revision der Bau- und Nutzungsordnung abzuschliessen und den Gemeinderat oder die Abteilung Bau in raumplanerischen Fragen zu beraten.

Werkhof - Personal
Bauamtsmitarbeiter Walter Ackermann wird nach rund 44-jähriger Tätigkeit beim Werkhof per 31. März 2016 pensioniert. Für die frei werdende Stelle sind über 50 Bewerbungen eingegangen. Der Gemeinderat hat als Nachfolger Roland Müller, geb. 1988, wohnhaft in Kölliken gewählt. Der Stellenantritt erfolgt auf 1. Januar 2016. Roland Müller bringt als Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau das ideale Rüstzeug mit. Gemeinderat und Gemeindepersonal heissen Roland Müller schon heute im Team der Gemeinde willkommen.

Hochwasserschutz
Obwohl aktuell eher die Sorge um genügende Niederschläge vorherrscht, hat sich der Gemeinderat mit Studien zum Hochwasserschutz zu befassen. Der Kanton hat Vorstudien zum Hochwasserschutz im Baugebiet von Kölliken erarbeiten lassen. Das beauftragte Fachbüro hat drei mögliche Lösungen für den durch das Dorf führende Köllikerbach untersucht. Erstens: Hochwasserrückhaltebecken mit Gerinneausbau. Zweitens: Entlastungsstollen im Bachbereich. Drittens: Überleitung in die Uerke. Die geschätzten Kosten liegen bei 10, 14 – 29 oder bei 9 Mio. Franken. Voraussichtlich wird sich der Bund mit 35 % an den Kosten beteiligen. Die Restkosten müssen durch Kanton mit 45 % und Gemeinde mit 55 % finanziert werden. Der Gemeinderat empfiehlt, die Variante „Überleitung in die Uerke“ weiter zu verfolgen. Das Projekt wird in die Finanzplanung der Gemeinde aufgenommen.

Erschliessungsplanung Konsumweg
Die Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2015 hat für die Erschliessungsplanung Konsumweg einen Kredit von 25‘000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat hat das Ingenieurbüro Ackermann + Wernli, Aarau, mit der Erschliessungsplanung, bzw. mit der Erarbeitung eines Entwurfs als Grundlage für die Eigentümerorientierung beauftragt. Dazu werden auch Geländeaufnahmen vor Ort erforderlich sein. Der Gemeinderat erwartet die Grundlagen bis Ende Oktober 2015.

Hauptfeuerwehrinspektion 2015
„Die Inspektion 2015 ist in allen Teilen bestanden“. Das ist im Inspektionsbericht der Aargauischen Gebäudeversicherung zur Hauptfeuerwehrinspektion 2015 in Kölliken zu lesen. Die Inspektion umfasst drei Bereiche. Am 28. April 2015 fand die „Inspektion Gesamtfeuerwehrübung“ statt. Die „Alarminspektion“ erfolgte am 7. Mai 2015. Die „Inspektion von Material und Administration“ wurde am 9. Juni 2015 durchgeführt. Der Gemeinderat gratuliert der Feuerwehr zur bestanden Inspektion und dankt allen Angehörigen der Feuerwehr für den vorbildlichen Einsatz bestens.

Holzschlagprogramm 2016
Das Kreisforstamt hat die Holzschläge 2016 festgelegt. Es wird eine Nutzung von 6‘600 m3 (Vorjahr 6‘400 m3) Holz bewilligt. 460 Aren Wald werden verjüngt. Davon werden rund 70 Aren mit standortgerechten Baumarten bepflanzt. Das Holzschlagprogramm ist eine wesentliche Grundlage für die Arbeiten des Forstbetriebes.

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